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Zu Gott auf dem Rücken
des Drachen
Christen in Asien In Asien leben heute etwa vier Milliarden Menschen, die in den ehemals unterentwickelten, jetzt rasant wachsenden Volkswirtschaften knapp ein Viertel des globalen Bruttosozialprodukts erzeugen. Experten schätzen, dass dieser Anteil bis 2020 auf 40 % steigen wird. Die Menschen dieses Kontinents werden das globale Geschehen im 21. Jahrhundert in jeder Hinsicht mit beeinflussen. Nur zwei Prozent dieser Bevölkerung, also ca. 80 Millionen Menschen, sind heute offiziell Mitglieder christlicher Kirchen. Zählt man die amtlich nicht erfassten Anhänger verschiedener Haus- und Untergrundkirchen hinzu - vor allem deren große Zahl in China - so kommt man auf geschätzte 130 - 140 Millionen aktive Christen in Asien. Das ist noch immer ein geringer Anteil an der Gesamtbevölkerung. Was sind das für Menschen, die in traditionell nicht christlich geprägten Gesellschaften ihren Glauben leben, dafür das Los von Minderheiten auf sich nehmen und nicht selten Gesundheit und sogar ihr Leben aufs Spiel setzen? Wie finden sie zu ihrem Glauben, gegen welche kulturellen, religiösen, weltanschaulichen und politischen Widerstände müssen sie ihr Bekenntnis durchsetzen und behaupten? Wie sind ihre Glaubensgemeinschaften organisiert? Worin sehen sie ihre Aufgaben als Christen im muslimisch, buddhistisch oder hinduistisch dominierten Umfeld. In welcher Form ist das Christusbild in den verschiedenen asiatischen Ländern auch unterschiedlich inkulturiert? Diesen Fragen will die sechsteilige Serie von
dokumentarischen Berichten über den Alltag christlichen
Lebens nachgehen und damit der zunehmenden Bedeutung des Christentums
in Asien Rechnung tragen.
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